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Andreja Schneider statt Katharina Thalbach bei Berlins Die Blume von Hawaii Die beiden konzertanten Aufführungen von Paul Abrahams Operette „Die Blume von Hawaii“ an der Komischen Oper Berlin müssen ohne die erkrankte Katharina Thalbach auskommen. Für sie springt ihre langjährige Bühnenpartnerin Andreja Schneider ein. Diese hatte als Mitglied der „Geschwistger Pfister“ schon in „Roxy und ihr Wunderteam“ bei einer Abraham-Operette in Berlin auf der Bühne gestanden. Die Blume von Hawaii an der Komischen Oper zu Silvester im Deutschlandfunk Kultur Die konzertante Aufführung von Paul Abrahams Operette „Die Blume von Hawaii“ an der Komischen Oper Berlin wird zu Silvester um 20:10 Uhr im Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt. Aufgezeichnet wird die Vorstellung vom 19. Dezember. Kosky-Vertrauter Ulrich Lenz wird ab 2023/24 Intendant der Oper Graz Das wird spannend für Opern- und Operettenfreunde: Ulrich Lenz, zur Zeit noch Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin, wird ab der Saison 2023/24 Intendant der Oper Graz, dem zweitgrößten österreichischen Opernhaus. Ulrich Lenz war ab 2012 als engster Mitarbeiter von Barrie Kosky maßgeblich am Erfolg zahlreicher Erfolgsinszenierungen in Berlin beteiligt, u.a. auch an den Wiederaufführungen aller wichtigen Werke von Paul Abraham.  Premiere von Viktoria und ihr Husar in Halle (Saale) in der Pause abgebrochen! Die Premiere von Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ am 20. November in Halle (Saale) musste wegen eines positiv getesteten Ensemble-Mitglieds in der zweiten Pause vor dem dritten Akt abgebrochen werden. Die zweite Vorstellung am 26. November soll mit einem anderen Darsteller stattfinden. (siehe Bericht unter „Kritik“ auf dieser Seite) Roxy und ihr Wunderteam - 2022 Erstaufführung in der Schweiz  Als große, alle zwei Jahre veranstaltete Sommerproduktion wird die „Bühne Burgäschi“ im Schweizer Kanton Solothorn 2022 Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“ zum erstenmal überhaupt in der Schweiz aufführen. Veranstalter ist der „Dachverein Musik im Äusseren Wasseramt“. Staatsoperette Dresden ab Februar mit dem Märchen im Grand-Hotel Die der Coronapause zum Opfer gefallenen Vorstellungen von „Märchen im Grand-Hotel“ werden an der Staatsoperette Dresden ab Februar 2022 nachgeholt. Insgesamt an zehn Terminen steht die Operette von Paul Abraham bis Mai 2022 auf dem Programm. Ab Februar 2022 im Stadttheater  Bremerhaven: Viktoria und ihr Husar Am 5. Februar 2022 hat Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ im Stadttheater Bremerhaven Premiere. Insgesamt stehen bis Apöril acht Vorstellungen auf dem Spielplan. Die Inszenierung der Operette besorgt Erik Petersen, die musikalische Leitung übernimmt Hartmut Brüsch. Auch die Bühnen Halle bringen Viktoria und Husar ab November Am 20. November hat im Großen Saal der Bühnen Halle die Operette Viktoria und ihr Husar Premiere. Angekündigt sind bisher vier Vorstellungen im November und Dezember. Die Inszenierung besorgt Patric Seibert- Wolf, die musikalische Leitung übernimmt Peter Christian Feigel. Laut Vorankündigung des Theaters wird die Handlung der Abraham-Operette von der Zeit unittelbar nach dem Ersten Weltkrieg auf denselben Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg verlegt. Viktoria und ihr Husar hat im Mai 2022 im Landestheater Neustrelitz Premiere Die wegen der Corona-Krise abgesagt Premiere der Paul- Abraham-Operette Viktoria und ihr Husar wird im Landestheater Neustrelitz nun 2022 nachgeholt. Premiere ist am 14.Mai. Es bleibt bei der angekündigten Inszenierung von  Christian Poewe und der musikalischen Leitung durch Daniel Klein. . Theater Trier: Paul-Abraham-Stück kommt jetzt im Frühjahr 2022 Das Theater Trier kündigt  die Premiere des Stücks „… und im Aug‘ die falsche Träne“ über das Leben von Paul Abraham nun für das Frühjahr 2022 an. Ursprünglich sollte es bereits im vergangenen Frühjahr aufgeführt werden. Der Untertitel des Werkes von Rainer Nolden lautet „Eine Sekunde im Leben des Paul Abraham“. In der Ankündighung des Theaters heißt es: „Die Uraufführung lässt Paul Abraham und seine Melodien wiederauferstehen.“ Genaue Aufführungstermine stehen noch nicht fest. Letzte Weihnachtsoperette von Barrie Kosky in Berlin: Die Blume von Hawaii Die bereits für die letzte Saison angekündigte konzertante Aufführung von „Die Blume von Hawaii“ soll nun in diesem Dezember an der Komischen Oper Berlin gegeben werden. Intendant Barrie Kosky hat dazu Katharina Thalbach als Kanako Hilo engagieren können, die in der Rolle des alten weisen Kanako Hilo (eigentlich eine Männerrolle) als „Conferencieuse“ durch die Handlung führt. Die musikalische Leitung hat Koen Schoots. Leider ist damit die für diese Saison ursprünglich angekündigte Aufführung von „Der Gatte des Fräuleins“, Abrahams erster vollständig eigener Operette aus dem Jahr 1928, endgültig der Corona-Epidemie zum Opfer gefallen. Ball im Savoy - die Erfolgsproduktion geht an der Komischen Oper in die letzte Runde In seiner letzten Spielzeit als Intendant an der Komischen Oper Berlin hebt Barrie Kosky noch einmal seine Erfolgsproduktion „Ball im Savoy“ ins Programm. Ab dem 9.Februar 2022 spielt die Paul-Abraham-Operette ihre sechste Saison. Bisher gab es von diesem Stück nicht weniger als 50 Aufführungen, jetzt kommen neun weitere hinzu. Wieder mit dabei: die ganze Riege der Erstaufführung. Auch die musikalische Leitung übernimmt wieder Adam Benzwi. In Pforzheim gibt es ab Weihnachten das Märchen im Grand Hotel Am 25.Dezember 2021 hat jetzt in Pforzheim Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand Hotel“ Premiere. Bis zum 14. April stehen dann neun weitere Termine mit diesem Werk an. Die Produktion war ursprünglich für die vergangene Spielzeit vorgesehen, musste aber wegen Corona verschoben werden.
(Vergangene Termine, Meldungen und Kritiken, die hier ab ab September 2015 veröffentlicht wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv..) Termine und Kritiken Januar: 2.1.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 7.1.2022: Budapester Neujahrsgala (u.a. mit Abraham-Melodien) - München, Gasteig HP8 7.1.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 8.1.2022: Budapester Neujahrsgala (u.a. mit Abraham-Melodien) - München, Gasteig HP8 8.1.2022: Märchen im Grand-Hotel (Inszenierung Theater Pforzheim) - Schaffhausen/Schweiz 9.1.2022: Märchen im Grand-Hotel (Inszenierung Theater Pforzheim) - Schaffhausen/Schweiz 9.1.2022: „Wie einst im Mai“ Neujahrskonzert (u.a. mit Abraham-Melodien) - ScharounTheater Wolfsburg 14.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Magdeburg 15.1.2022: Neujahrskonzert (u.a. mit Abraham-Melodien) - Brunnentheater Bad Helmstedt 15.1.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 16.1.2022: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 16.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Amberg 16.1.2022: Neujahrskonzert (u.a. mit Abraham-Melodien) - Brunnentheater Bad Helmstedt 16.1.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 21.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Neustadt/Holstein 22.1.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 22.1.2022: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 23.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Aschaffemburg 24.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Offenbach 30.1.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund Februar: 1.2.2022: Bál a Savoyban - Miskolc/Ungarn 2.2.2022: Bál a Savoyban - Miskolc/Ungarn 3.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 3.2.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 5.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven (Premiere) 5.2.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Cuxhaven 10.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 11.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin (Wiederaufnahme) 11.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden (Wiederaufnahme) 11.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 13.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 18.2.2022: "Die ganze Welt ist himmelblau - Von der Ehe und anderen Übeln" (u.a. mit Abraham- Melodien) - Karlsfeld 20.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 20.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 24.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 25.4.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 26.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 27.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 27.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 27.2.2021: Bàl a Savoyban - Kecskemét/Ungarn März: 4.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 4.3.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 4.3.2022: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 7.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 13.3.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 15.3.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 16.3.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 18.3.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 22.3.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 26.3.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 26.3.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 27.3.2022: „Wir machen Musik“, mit Jochen Kowalski (u.a. mit Abraham-Melodien) - Altlandsberg 28.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin April: 1.4.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 1.4.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 2.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 2.4.2022 Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 2.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 3.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 6.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 9.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 10.4.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 10.4.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 11.4.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn (2 Vorstellungen) 14.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Theater Pforzheim 15.4.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 16.4.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 17.4.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 18.4.2022: Berlin Skandalös (u.a. mit Abraham-Melodien) - Oper Dortmund 23.4.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 23.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 24.4.2022: "Die ganze Welt ist himmelblau - Von der Ehe und anderen Übeln" (u.a. mit Abraham- Melodien) - Holzkirchen 24.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 28.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 30.4.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn Mai: 1.5.2022: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 3.5.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 4.5.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 5.5.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 6.5.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 7.5.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 8.5.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 8.5.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn (2 Vorstellungen) 12.5.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 13.5 2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 14.5.2022: Viktoria und ihr Husar - Landestheater Neustrelitz (Premiere) 14.5.2022: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 15.5.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin (Derniere) 20.5.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn 21.5.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 21.5.2022: Bál a Savoyban - Soproni Petöfi Színház, Petöfi/Ungarn Juni: 8.6.2022:: Lila Nacht, mit Edson Cordeiro (u.a. mit Abraham-Melodien) - Stuttgart Renitenztheater 11.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 17.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 18.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 24.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 25.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 26.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 28.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 29.6.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 1.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 2.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 3.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 4.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 6.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 7.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 8.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 9.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz 12.7.2022: Roxy und ihr Wunderteam - Burgäschi/Schweiz Juli: 26.7.2022: Stuttgarter Choristen (u.a. mit Abraham-Melodien) - Untergruppenbach/Burg Stettenfels Alle Termine ohne Gewähr
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Kritik Märchen im Grand-Hotel (Pforzheim, ab 25.12.2021) Die Aufführung nehme erst im zweiten Teil Fahrt auf, meint Erika Becker in den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN+), und: „Der im Libretto von Abrahams Textdichtern Alfred Grünewald und Fritz Löhner-Beda zweifellos vorhandene Witz fällt in der Pforzheimer Produktion nicht allzu sehr ins Gewicht. Und vielleicht mag auch die Pandemie-bedingte lange Lagerzeit die Aufführung etwas abgelagert erscheinen lassen. […] Die Detailarbeit von Regisseur Tobias Materna zeigt sich bei Benjamin Savoie, der als verliebter Kellner seine Isabella zwei Stunden lang anschmachtet und mit seinem Tangolied von der „Schönsten Rose“ ein charmant knödelndes Heesters-Imitat und gleichzeitig einen der wenigen Schlager der Operette liefert. Erstaunlicherweise zünden die klassischen Operettennummern am besten, auch weil Helena Steiner als Isabella zunehmend klar macht, dass sie über einen dafür bestens durchgebildeten Sopran verfügt, der im Walzer „Ich wär‘ so gerne Königin“ und dem Titellied „Ein Märchen in traumschöner Nacht“ Text und Sentiment in Einklang bringt. “ BNN+ (Bezahlschranke, Probeabo kostenlos)) Dieter Schnabel konsttiert im Mühlacker Tagblatt, dass man die „gekonnte Mischung aus Schlager, Operette und Jazz“ auch als Vorläugfer des Musicals sehen kann. Er bilanziert: „Abwechslungsreich, fantasievoll, mit viel Schwung, das Ganze mit einem Hauch Parodie auf die gute, alte Operette, deren Personal und Handlung, setzt Tobias Materna die Geschichte mit ihren zahlreichen Wendungen in Szene.´“ Mühlacker Tagblatt (Bezahlschranke, Probeabo kostenlos) Die Pforzheimer Zeitung titelt „Operettenspaß im Jazzgewand“ und Kritikerin Uta Volz beginnt gleich mit einem Fazit: „‘Das Märchen im Grand-Hotel‘ kommt … als unbeschwerter, leichtfüßiger Spaß daher. Die Operette aus dem Jahr 1934 … nimmt alles auf die Schippe, was sie an Inhalt zu bieten hat. Es wird karikiert, persifliert und vor allem mit Spaß im Gesamtexnsemble gesungen, gespielt, getanzt und gealbert, was das Zeug hält. Zur Freude des leider nicht allzu zahlreichen Premierenpublikums, das lacht und klatscht und sich zum Schluss unisono von den Sitzen erhebt.“ Über das Gastspiel der Inszenierung in Schaffhausen berichtet Jan Krobot im Online-Merker, wobei der die Inszenierung als solche nahezu uneingeschränkt lobt. „Szenisch beeindruckt der Abend durch eine in vorbildlicher Weise werkgerechte Inszenierung, die der Musik Abrahams den Platz lässt, den sie braucht, und dem Publikum uneingeschränkt Vergnügen bereitet.“ Auch die Akteure erhalten viel Anerkennung, doch wird die Freude getrübt: „Musikalisch könnte der Eindruck des Abends genau so hervorragend sein, denn Badische Philharmonie Pforzheim unter Leitung von Florian Erdl musiziert Abrahams Musik schwungvoll und rhythmisch prägnant. Könnte, denn in Schaffhausen sind im Gegensatz zu Pforzheim keine Microports im Einsatz, so dass das Orchester den ganz Abend über viel zu laut ist und die Solisten, gerade die Musicalsänger, gnadenlos zudeckt.“ Online Merker  Die Blume von Hawaii, konzertant (Komische Oper Berlin 19. und 30.12.2021) Im Tagesspiegel zieht Frederik Hanssen ein Fazit der Ära Kosky mit der Aussage: „Mit seinem Engagement für die Berliner Operette der 1920er Jahre ist Kosky seit 2021 tatsächlich eine Renaissance dieser Spielart des Genres gelungen.“ Und er schreibt: „Am Sonntag, bei der ‚Blume von Hawaii‘, Abrahams größtem Hit, führt Andreja Schneider durch den Abend, als Einspringerin für die erkrankte Katharina Thalbach. Die 1931 uraufgeführte Story um Prinzessin Laya … ist so abstrus konstruiert, dass sie eine Erzählerin mit Überblick gut gebrauchen kann. […] Beim Lied „Bin nur ein Jonny“ aber musste Barrie Kosky eingreifen: Das war als Parodie auf den damals weltbekannten Jazzsänger Al Jolson gedacht, der stets mit schwarz geschminktem Gesicht auftrat. Nicht allein das N-Wort wurde aus dem Text gestrichen, der Intendant deutete die Nummer gleich komplett um, stellt nun einen Bezug zu den jüdischen Flüchtlingen her, wenn er Joker Jim singen lässt: ‚Mamme, wann werd’ ich wieder dich seh’n?‘“ Hanssen lobt durchgehend alle Mitwirkenden, und zum Orchester der Komischen Oper bemerkt er: Es „vermag unter der Leitung von Koen Schoots die ganze Vielfalt von Abrahams Musiksprache wunderbar schillern zu lassen, vom lässigen Swing bis zum sinnlichen Gleiten durch die Harmonien in den sentimentalen Nummern.“ Tagesspiegel Harald Asel berichtet bei rbb24 und im inforadio des Senders: „Koen Schoots am Pult treibt das hervorragend aufgelegte Orchester durch die wechselnden Musiksprachen. Wer hier die Abgründe in Abrahams Musik hört, muss dankbar sein, dass verlorene oder ungenaue Partituren zum Teil mühsam rekonstruiert worden sind. … Aus dem Ensemble einzelne herauszuheben, ist eigentlich ungerecht. Dennoch: Wie sich die beiden rivalisierenden Tenöre, Tansel Akzeybek und Johannes Dunz, in feinen Nuancen unterscheiden, das erzählt viel von der Genauigkeit, mit der hier musikalisch gearbeitet wurde.“ Und er brichtet: „Er wolle zeigen, dass die Musik von Paul Abraham der Soundtrack von Berlin ist, so wie Johann Strauß für Wien, sagt Barrie Kosky beim Schlussapplaus auf der Bühne.“ inforadio Auf der Webseite Klassik-begeistert.de schreibt Peter Someregger: „Die peppige Conference von Andreja Schneider, bekannt als Teil der Geschwister Pfister, stellt schlagartig Stimmung im ausverkauften Haus her. In den folgenden 90 Minuten wird getanzt, gelacht, parodiert, charmiert, geflirtet, was das Zeug hält. Erstklassig unterstützt vom Orchester der Komischen Oper unter Koen Schoots und dem Lindenquartett Berlin ziehen die sieben Solisten alle Register ihres Könnens. […] Einmal mehr erweist sich die Komische Oper in der Behrenstraße als der Garant für gute Laune, selbst in trüben Zeiten.“ klassik-begeistert Im Blog kultur24.berlin sah Holger Jacobs „zum Jahresausklang noch einmal ein(en) Höhepunkt in der Berliner Kulturlandschaft“. Er konstatiert: „Zwar ist die Operette … nur konzertant zu sehen, also ohne Bühnenbild und szenischen Veränderungen von Akt zu Akt. Doch das wichtigste, die Musik, ist zu hören. Und die ist ganz wunderbar… So befindet sich das gesamte Orchester auf der hinteren Bühne und vor ihr sitzen, stehen oder tanzen die Sänger/ Darsteller in den schönsten Kostümen und geben ihr Bestes (ganz besonders Jörn-Feix Alt als Joker Jim, perfekt in Tanz und Gesang), so dass auch diese Aufführung zu einem großen Erfolg wird […] Begeisterter Beifall und viele Bravorufe… kultur24.berlin Die Kulturjournalistin Michaela Schabel blogt auf schabel-kultur-blog.de: „Statt Operette präsentiert die Komische Oper eine raffinierte Revueshow entlang des Librettos. Der größte Hit dabei ist Andreja Schneider als Conférencieuse durch und durch Berliner Blondinentyp mit Esprit und Biss. Sie erzählt die Story in rasantem Tempo, kommentiert und parodiert, so dass man kaum merkt, dass sie kurzfristig für die erkrankte Katharina Thalbach eingesprungen ist.  Dazwischen wird jede Szene ein Knüller, musikalisch, gesanglich und schauspielerisch herrlich humorvoll und treffsicher besetzt.“ schabel-kultur-blog.de In der Berliner Umschau zieht Karla Berger das Fazit: „Für Barrie Kosky – so erklärte er beim Schlussapplaus auf der Bühne -ist die Musik von Paul Abraham d e r Soundtrack von Berlin. Der Beweis ist ihm einmal mehr eindrucksvoll gelungen, nicht zuletzt auch dank des hinreißenden Sängerensembles und dem bestens aufgelegten Orchester der Komischen unter der Leitung von Koen Schoots.“ Berliner Umschau Nach viel Lob für alle einzelnen Mitwirkenden kommt Zenaida des Aubris im Klassik-Magazin O- Ton zu der Festellung: „Der als Musical- und Operettenexperte bekannte Dirigent Koen Schoots leitet das Orchester der Komischen Oper von seinem Podium hinter den Solisten auf der Bühne. Man merkt, wie das Orchester über die Jahre die besondere Musikalität, die eine Operette ausmacht, entdeckt und lieben gelernt hat.“ O-Ton Viktoria und ihr Husar, Bühnen Halle (abgebrochene Premiere 20.11.2021) Das dürfte einmalig in der deutschen Bühnengeschichte sein: Die Premiere von Viktoria und ihr Husar in Halle (Saale) musste wegen eines positiv auf Corona getesteten Ensemble-Mitglieds in der zweiten Pause abgebrochen werden. Das Stück, dessen Handlung in dieser Aufführung auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verlegt wurde, konnte nicht zu Ende gespielt werden. Dr.Guido Müller auf Klassik-begeister.de berichtete: „Und dann passiert das Unfassliche. Der Intendant Walter Sutcliffe und der bekannte Regisseur der Operette Patric Seibert treten vor den roten Vorhang. Das bedeutet meistens nichts Gutes. Und der Intendant gibt mit gebrochener Stimme bekannt, dass wegen eines Corona-Falls im Ensemble die Vorstellung abgebrochen werden muss. Darauf geht der Vorhang auf mit dem Solisten-Ensemble, dem Chor und der Technik, die auf der Bühne stehen. Das Orchester stimmt das letzte große Ensemble an. Tränen in den Augen einiger Sängerinnen. Das Publikum erhebt sich und spendet den Künstlern und weiteren Mitarbeitern großen Beifall. … Der Beifall steigert sich zu Ovationen und das Publikum stimmt dann mit Klatschen und Mitsummen mit den Sängern und der Staatskapelle Halle ein. Ohne Aufhören zu wollen. Ein sehr starker und bewegender Moment der Solidaritätsbekundung, der Dankbarkeit des Publikums mit den Musikern und Sängern und des emotionalen Ausbruchs. … Es bleibt die Hoffnung am 26. November zur zweiten Vorstellung das ganze Werk mit dem Dritten Akt (über den bereits Sensationelles gemunkelt wird) sehen, hören, mitleben – und hier darüber berichten zu können. Auf jeden Fall sollte sich niemand eine Aufführung auf sehr hohem Niveau der Jazz-Operette in Halle entgehen lassen, die durchaus mit Wien, Berlin oder Dresden konkurrieren kann.“ Klassik-begeistert  Ohne endgültige Bewertung bleibt Werner Häußners Kritik bei onlinemerker.com: „Bei dem ambitionierten Regiekonzept Seiberts mit substanziellen Eingriffen in Handlung und Text muss jede Kritik ohne den Schlüssel des letzten Akts unvollständig bleiben. Zumal der Bruch zum Vorherigen offenbar fundamental gewesen wäre. Wie das versöhnliche Ungarn-Heimatbild, das Abraham und seine Textdichter entworfen hatten, das deutlich als (vermeintliche) Katastrophe gekennzeichnete Finales des zweiten Akts aufgelöst hätte, bleibt also vorerst verborgen. ‚Wiederauferstehung‘ hätte es gegeben, verrät der Regisseur noch.“ Vor dem Abbruch sah Häußler eine „auf Messers Schneide balancierende Erzählweise zwischen distanzierenden Facetten, ironischer Überdrehung und linearen, von antiquierter Operetten-Erhabenheit erfrischend befreiten Spielszenen“. Musikalisch wurde er enttäuscht: „Aber auch musikalisch müssen die zündenden Schlager Abrahams ordentlich Federn lassen. Das liegt nicht an der Musik selbst, die von der Staatskapelle Halle mit reichem Instrumentarium – Saxophone, Klarinetten in jeder Form, Banjo, Drumset und sogar Sousaphon, nicht jedoch das schimmernde Vibraphon, das man auf alten Schellackplatten gerne hört – verlebendigt wird. Sondern an der leidigen Masche, diese letzten Blüten der modernen Operettenkultur vor dem Abbruch des Genres in die verordnete braune Biederkeit nach 1933 unbekümmert zu verstärken. Die Folge sind nicht nur elektronisch aufgepeppte Stimmen, sondern auch ein Orchester von undifferenzierter Lautstärke und schwappendem Mischklang, mangelnder klanglicher Ausdifferenzierung und fehlendem Raffinement in der Balance der Instrumente.“ Onlinemerker Viktoria und ihr Husar, Bühnen Halle (Vorstellung vom 17.12.2021) Voll des Lobes für die am 17.12. erstmals in voller Länge dargebotene Viktoria und ihr Husar ist Kritiker Joachim Lange von der Neuen Musik-Zeitung online (nmz.de). Seine längere Würdigung der Aufführung mündet in dem Fazit: „Seibert, seinem Dramaturgen Carlo Mertens und dem (mikroverstärkt singenden) Protagonisten-Ensemble ist eine Inszenierung gelungen, die sowohl mit leichter Hand die Show, die Revue, die sofort zündende Nummernfolge von Hits bedient, als auch die Konstellation der Geschichte mit Hintersinn neu erzählt und damit wirklich ernst nimmt. Die Sache zündet insgesamt szenisch und musikalisch – dass beim von Johannes Köhler einstudierte Chor noch allerhand Luft nach oben ist, mag den Widrigkeiten der Produktionsumstände geschuldet sein. Den Hauptteil tragen eh die Protagonisten.“ nmz.de  Viktoria und ihr Husar, Bühnen Halle (Vorstellung vom 16.1.2022) Nachdem er schon die abgebrochene Premiere am 20.11.21 hoch gelobt hatte, schreibt Dr. Guido Müller auf Klassik-begeistert auch über die vollständige Aufführung von Viktoria und ihr Husar in Halle eine begeisterte Kritik. Aus der „etwas matten Operettenhandlung“ werde „eine riesige Show der vergangenen sozialistischen Selbstfeier.“ Und „Sowohl durch die internationale Besetzung der Hauptrollen bis in die Hautfarbe, die Stimmfarbe und das oft gebrochene Deutsch des Südkoreaners Chulhyun Kim als Liebhaber Viktorias, Offizier, und Spion Stefan Koltay und des Südafrikaners Musa Nkuna als sein ungarischer Bursche Janczi wie durch die Handlung und Regie stellt das unterhaltsame Werk in einer tieferen Schicht die Frage danach, was eigentlich Heimat und Glück ausmacht weit über das allgegenwärtige Operetten-Thema Liebe hinaus.“ Fazit: „So retten Patric Seibert, Peter Christian Feigel und die Oper Halle durch diese gelungene Fassung das musikalisch so kostbare Werk für die Gegenwart. Das Publikum dankte es den Musikern, Sängerinnen und Sängern mit großem, langanhaltendem Beifall und vielen Bravorufen.“ Klassik-begeistert
Fundstücke Abraham-Foto in einer Ausgabe von „Viktoria und ihr Husar“ (Klavierauszug zu 2 Händen) Paul Abrahams „Ball im Savoy“ lief ab 1937 als britische Filmversion in den USA - unter dem Titel „With pleasure, Madame“ Sein Leben lang hoffte Paul Abraham, dass sein „Ball im Savoy“ einmal am Broadway aufgeführt würde. Vergebens. Doch die Melodien aus dieser Operette kamen tatsächlich schon zu seinen Lebzeiten in die USA. Dort hatte nämlich am 10.2.1937 eine eigenständige, 1936 gedrehte britische Filmversion von „Ball at Savoy“ unter dem Titel „With pleasure, Madame“ Premiere. Die Schauspieler waren teils Briten, teils Amerikaner, die Handlung war mindestens so weit entfernt von der Bühnenfassung wie in der deutschen Filmversion. Aber wenigstens die Musik stammte von Paul Abraham. Als Hauptautoren wurden übrigens, genau wie in der ebenfalls veränderten deutschen Version, Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda genannt. Die beiden Operettenlibrettisten  hatten schon gegen die deutsche Filmfassung geklagt. Sie wollten vor Gericht feststellen lassen, ob sie überhaupt als Autoren genannt werden dürften, obwohl die Handlung nichts mehr mit ihrer Ursprungsversion zu tun hatte… (Ob es zu einem Urteil kam, ist nicht überliefert.)