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Staatsoperette Dresden ab Februar mit dem Märchen im Grand-Hotel Die der Coronapause zum Opfer gefallenen Vorstellungen von „Märchen im Grand-Hotel“ werden an der Staatsoperette Dresden ab Februar 2022 nachgeholt. Insgesamt an zehn Terminen steht die Operette von Paul Abraham bis Mai 2022 auf dem Programm. Ab Februar 2022 im Stadttheater  Bremerhaven: Viktoria und ihr Husar Am 5. Februar 2022 hat Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ im Stadttheater Bremerhaven Premiere. Insgesamt stehen bis Apöril acht Vorstellungen auf dem Spielplan. Die Inszenierung der Operette besorgt Erik Petersen, die musikalische Leitung übernimmt Hartmut Brüsch. Auch die Bühnen Halle bringen Viktoria und Husar ab November Am 20. November hat im Großen Saal der Bühnen Halle die Operette Viktoria und ihr Husar Premiere. Angekündigt sind bisher vier Vorstellungen im November und Dezember. Die Inszenierung besorgt Patric Seibert-Wolf, die musikalische Leitung übernimmt Peter Christian Feigel. Laut Vorankündigung des Theaters wird die Handlung der Abraham-Operette von der Zeit unittelbar nach dem Ersten Weltkrieg auf denselben Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg verlegt. Viktoria und ihr Husar hat im Mai 2022 im Landestheater Neustrelitz Premiere Die wegen der Corona-Krise abgesagt Premiere der Paul- Abraham-Operette Viktoria und ihr Husar wird im Landestheater Neustrelitz nun 2022 nachgeholt. Premiere ist am 14.Mai. Es bleibt bei der angekündigten Inszenierung von  Christian Poewe und der musikalischen Leitung durch Daniel Klein. . Theater Trier: Paul-Abraham-Stück kommt jetzt im Frühjahr 2022 Das Theater Trier kündigt  die Premiere des Stücks „… und im Aug‘ die falsche Träne“ über das Leben von Paul Abraham nun für das Frühjahr 2022 an. Ursprünglich sollte es bereits im vergangenen Frühjahr aufgeführt werden. Der Untertitel des Werkes von Rainer Nolden lautet „Eine Sekunde im Leben des Paul Abraham“. In der Ankündighung des Theaters heißt es: „Die Uraufführung lässt Paul Abraham und seine Melodien wiederauferstehen.“ Genaue Aufführungstermine stehen noch nicht fest. Letzte Weihnachtsoperette von Barrie Kosky in Berlin: Die Blume von Hawaii Die bereits für die letzte Saison angekündigte konzertante Aufführung von „Die Blume von Hawaii“ soll nun in diesem Dezember an der Komischen Oper Berlin gegeben werden. Intendant Barrie Kosky hat dazu Katharina Thalbach als Kanako Hilo engagieren können, die in der Rolle des alten weisen Kanako Hilo (eigentlich eine Männerrolle) als „Conferencieuse“ durch die Handlung führt. Die musikalische Leitung hat Koen Schoots. Leider ist damit die für diese Saison ursprünglich angekündigte Aufführung von „Der Gatte des Fräuleins“, Abrahams erster vollständig eigener Operette aus dem Jahr 1928, endgültig der Corona- Epidemie zum Opfer gefallen. Ball im Savoy - die Erfolgsproduktion geht an der Komischen Oper in die letzte Runde In seiner letzten Spielzeit als Intendant an der Komischen Oper Berlin hebt Barrie Kosky noch einmal seine Erfolgsproduktion „Ball im Savoy“ ins Programm. Ab dem 9.Februar 2022 spielt die Paul-Abraham-Operette ihre sechste Saison. Bisher gab es von diesem Stück nicht weniger als 50 Aufführungen, jetzt kommen neun weitere hinzu. Wieder mit dabei: die ganze Riege der Erstaufführung. Auch die musikalische Leitung übernimmt wieder Adam Benzwi. Theater Hagen nimmt Die Blume von Hawaii  ab September wieder ins Programm Nur wenige Aufführungen waren der Operette die „Blume von Hawaii“ letzten Herbst im Theater Hagen vergönnt, dann beendete Corona die Saison. Ab 5. September diesen Jahres nun wird die Produktion wieder aufgenommen. Insgesamt stehen für 2021/22 elf Termine auf dem Programm. Premiere im November: Ball im Savoy im Staatstheater Darmstadt Am 5. November hat im Staatstheater Darmstadt die Operette „Ball im Savoy“ Premiere. Regie führt Andrea Schwalbach, die musikalische Leitung hat Jan Croonenbroek. In Pforzheim gibt es ab Weihnachten das Märchen im Grand Hotel Am 25.Dezember 2021 hat jetzt in Pforzheim Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand Hotel“ Premiere. Bis zum 14. April stehen dann neun weitere Termine mit diesem Werk an. Die Produktion war ursprünglich für die vergangene Spielzeit vorgesehen, musste aber wegen Corona verschoben werden. Roxy und ihr Wunderteam nach mehr als 80 Jahren wieder in Wien - an der Volksoper Direktor Robert Meyer startet seine letzte Saison an der Wiener Volksoper mit der Premiere von Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“. Damit kehrt diese Operette am 10. September 2021 (Vorpremiere) nach fast 85 Jahren wieder in die Stadt ihrer deutschsprachigen Uraufführung zurück. Die eigentliche Premiere folgt am Tag danach. Insgesamt gibt es zwölf Vorstellungen im September und Oktober. (siehe Terminkalender)   Im „rock'n'popmuseum“ Gronau: Workshop zur jüdischen Musikgeschichte Am 10. und 11.September veranstaltet das rock’n‘popmuseum Gronau einen Workshop, bei dem die Teilnehmenden die regionale jüdische Musikgeschichte und den Einfluss auf das westliche Münsterland erforschen können. Der Titel des Workshops „Zu Abraham ins Lilienfeld“ spielt auf den ungarisch- deutschen Komponisten Paul Abraham an, dessen Operette „Die Blume von Hawaii“ auch im Konzertsaal der Gronauer Gaststätte Lilienfeld aufgeführt wurde. Zentrale Inhalte des Workshops sind die jüdische Musikgeschichte im westlichen Münsterland sowie individuelle Lebenswege von Künstlerinnen und Künstlern. Quelle: Stadt Gronau Festspielsommer 2021 am Neusiedlersee: Ball im Savoy im Felsentheater Fertőrákos Der traditionelle Festspielsommer der Gerberhaus Culturproduktionen im Felsentheater Fertőrákos am Neusiedlersee wurde wegen der Corona-Krise auf den Sommer 2021 verschoben. Gezeigt wird dann im Juni/Juli, wie Intendant Sepp Schneider mitteilte, 20mal Paul Abrahams Operette „Ball im Savoy“. Wobei samstags jeweils zwei Vorstellungen angesetzt wurden. Das Felsentheater befindet sich nahe der Grenze zu Österreich auf ungarischen Gebiet.
(Vergangene Termine, Meldungen und Kritiken, die hier ab ab September 2015 veröffentlicht wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv..) Termine und Kritiken Oktober 3.10.2121: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien 9.10.2021: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien 11.10.2121: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien 14.10.2021: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien 17.10.2021: »Assimilationen« (u.a. mit Abraham-Melodien) - Dresden, Semper Soiree 19.10.2021: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien 22.10.2021: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 23.10.2021: Roxy und ihr Wunderteam - Volksoper Wien (letzte Vorstellung) 23.10.2021: „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ (u.a. mit Abraham-Melodien) - Kulturtage Poing 31.10.2021: Victoria și-al ei husar - Bukarest, Nationaltheater „Ion Dacian“ 31.10.2021: „Operette sich wer kann?! Ein Fluchtversuch in drei Viertel von und mit Wolfgang Dosch“  (u.a. mit Abraham-Melodien)- Wien, Das Muth November 5.11.2021: Ball im Savoy - Staatstheater Darmstadt (Premiere) 8.11.2021: „Auf ins Metropol“ mit Gabriele Kentrup (u.a. mit Abraham-Melodien) - Neuwied 13.11.2021: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 19.11.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 20.11.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 20.11.2021: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle (Premiere) 21.11.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 26.11.2021: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 26,11,2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 27.11.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 28.11.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg Dezember: 3.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 4.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 4.12.2021: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 5.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 12.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 17.12.2021: Viktoria und ihr Husar - Bühnen Halle 17.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 18.12.2021: Operette sich wer kann (u.a. mit Abraham-Melodien) - E-Werk Freiburg 19.12.2021: Die Blume von Hawaii (konzertant) - Komische Oper Berlin 25.12.2021: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 29.12.2021: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 30.12.2ß21: Die Blume von Hawaii (konzertant) - Komische Oper Berlin 31.12.2021: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 31.12.2021: „Sissi in Budapest“ (u.a. mit Abraham-Melodien) - Rudolfstadt (2 Vorstellungen) 31.12.2021: Silvester in der Oper (u.a. mit Abraham-Melodien) - Staatsoper Prag Januar: 2.1.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 14.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Magdeburg 16.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Amberg 21.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Neustadt/Holstein 22.1.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 23.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Aschaffemburg 24.1.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Offenbach Februar: 3.2.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 3.2.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 5.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven (Premiere) 5.2.2022: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf/Susanne Bard - Cuxhaven 10.2.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 11.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin (Wiederaufnahme) 11.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden (Wiederaufnahme) 11.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 13.2.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 20.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 20.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 24.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 26.2.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 27.2.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 27.2.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven März: 4.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 7.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 13.3.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 15.3.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 16.3.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 26.3.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 28.3.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin April: 1.4.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 2.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 2.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 3.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 6.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 9.4.2022: Viktoria und ihr Husar - Stadttheater Bremerhaven 14.4.2022: Märchen im Grand Hotel - Theater Pforzheim 23.4.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 23.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 24.4.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden Mai: 3.5.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 4.5.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen 5.5.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 6.5.2022: Märchen im Grand-Hotel - Staatsoperette Dresden 14.5.2022: Viktoria und ihr Husar - Landestheater Neustrelitz (Premiere) 15.5.2022: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 21.5.2022: Die Blume von Hawaii - Theater Hagen Juli: 26.7.2022: Stuttgarter Choristen (u.a. mit Abraham-Melodien) - Untergruppenbach/Burg Stettenfels Alle Termine ohne Gewähr
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Kritik Roxy und ihr Wunderteam, Volksoper Wien (ab 11.9.2021) Eine fast euphorische Kritik liefert Christoph Irrgeher in der Wiener Zeitung: „..‘Roxy und ihr Wunderteam‘ ist ein Wurf. Wer meint, die wilden 20er Jahre hätten 1930 ihr Ablaufdatum gehabt, wird in dieser kessen Kicker-Komödie eines Besseren belehrt. […] Elf Jahre ist es her, dass sich die Volksoper das letzte Mal mit Paul Abraham beschäftigt und ‚Die Blume von Hawaii‘ in ein ödes Regietheaterland verpflanzt hat. Diesmal setzt sie auf das richtige Pferd: Regisseur Andreas Gergen stellt eine Show auf die Bühne, nach deren Rasanz sich das (Ex-)Operetten-Mekka Mörbisch alle Finger abschlecken könnte. […] Reines Unterhaltungstheater? Ja, doch alles andere wäre Themenverfehlung. Die Textfassung (Gergen und Christoph Wagner-Trenkwitz) verwertet reichlich erotische Pointen, landet dabei aber nicht auf einem Teenager-Level. […] ‚Roxy‘ will in erster Linie vergnügen, und das gelingt auch dem Orchester: Dirigent Kai Tietje bringt den bunten Melodienstrauß mit reichlich Swing, Foxtrott, Schlager und Csárdás zum Leuchten und hält die opulente Bläsergruppe und das Schlagzeug zu knackigen Akzenten an. …Zuletzt euphorischer Beifall, auch für Hausherr Robert Meyer als schottischer Onkel der geflüchteten Roxy mit entsprechend saurer Miene.“ Wiener Zeitung Für Die Presse, Wien, besuchte Theresa Steininger die Premiere: „Fußball und Operette - so ungtewöhnlich diese Kombination klingen mag, in Paul Abrahams ‚Roxy und ihr Wunderteam‘ ging sie am Samstag an der Volksoper auf unterhaltsame Weise auf. Da wurde gleichzeitig gegaberlt und gesungen, per schwungvoller Melodie das Team angefeuert und Sprint-Tempo geboten. […] Am Anfang des zweiten Akts flachte die Spannungskurve ab, gar banal kamen einige Texte und Choreographien daher. Eine Feuerwehreinlage blieb Fremdkörper, wobei die Chippendales als Inspirationsquelle nicht verleugnet werden können, wiewohl Gergens Inszenierung gern auf SexAppeal und Sixpacks setzt. Frech, teilweise sogar frivol, ist diese ‚Roxy‘ also, jedenfalls schwungvoll und schmissig.“ (nicht online) Stefan Ender bezieht seine Kritik im Wiener Standard stark auf das Ende des Volksoper Intendanten Robert Meyer und das Ende der Ära Paul Abraham, der vor den Nazis fliehen musste. Über Letzteren sagt er: „Sein Werk baut Brücken zwischen der alten Welt des Operettenkitschs und der neuen Welt des smarten Schlager- und Big-Band-Sounds. Und auch Andreas Gergens Inszenierung der Fußballoperette scheint noch mit einem Fuß in der alten Volksopernwelt zu stecken und mit dem anderen in neue Zeiten wandern zu wollen.“ Doch: „Das Herandräuen der Nazizeit, das in mancher Nummer anklingt, wird in der Inszenierung kaum thematisiert.“ Ansonsten gibt es auch viel Lob: „Feuerwerke brennt Regisseur Gergen bei den großen Ensemblenummern ab. Da hat er tolle Ideen, da rackert sich die Mannschaft nicht weniger aufopferungsvoll und gekonnt ab als Fußballer in den höchsten Spielklassen. […] Bei dieser Produktion wurde ressourcentechnisch all-in gegangen, und das hat sich über weite Strecken auch ausgezahlt. Ausgezahlt hat sich auch das Engagement von Kai Tietje. Der Roxy-Experte formt das Volksopernorchester zur stimmungsvollen Big Band und mehr.“ Der Standard Im  Kurier, Wien, fasst Peter Jarolin seine Kritik gleich am Anfang aussagekräftig zusammen: „Sie machen sich nichts aus Fußball? Und Operette interessiert Sie auch nicht wirklich? Dann, liebe Leserin, lieber Leser, lassen Sie sich bitte doch eines Besseren belehren. Geben Sie dieser Kombination eine Chance. Denn mit Paul Abrahams zwischen allen musikalischen Welten beheimatetem Stück ‚Roxy und ihr Wunderteam‘ ist der Weiner Volksoper ein absoluter und frenetisch umjubelter Smash-Hit gelungen.“ Kurier (Bezahlschranke) Die Kleine Zeitung aus Kärnten druckt eine Kritik von Helmut Christian: „In einer aktualisierten Textfassung durch Christoph Wagner-Trenkwitz, und Regisseur Andreas Gergen hat dieser eine sprühende Revue mit hohem Tempo, vielen Ideen, Gags und Sexappeal inszeniert. Die beweglichen Kulissen vom Landhaus bis zum Stadion (Sam Madwar) erlauben schnelle Szenenwechsel und werden durch beeindruckende Video-Projektionen ergänzt, mit einer riesigen Regenbogenfahne als Anspielung auf die heutige ungarische Politik zum Finale. […] Abrahams zwischen Csárdas, Operettenseligkeit, Musical und Jazz changierende Musik ist beim Volksopernorchester unter Kai Tietje in besten Händen. Da wird mit einer gehörigen Portion Paprika mitreißend und schwungvoll musiziert. Stehende Ovationen!“ Kleine Zeitung (Bezahlschranke) Heinrich Schramm-Schiessl berichtet im online-Merker: „Im Grunde ist das Werk weniger Operette als schon eher ein Musical, zumindest in der dieser Aufführung zu Grunde liegenden Bearbeitung von Kai Tietje, der auch selbst dirigiert und für einen durchaus erfrischenden Orchesterklang sorgt. Die Aufführung ist jedoch sehr gut gelungen. Die Handlung schnurrt mit großem Tempo und sehr schwungvoll ab. Die Inszenierung von Andreas Gergen verzichtet auf irgendwelche Hinterfragungen oder Aktualisierungen und bietet einfach gutes Unterhaltungstheater. […] Großartig die Choreographie von Francesc Abós. Auch mit den Darstellern konnte man rundum zufrieden sein. […] Gesamt gesehen ein ausgezeichneter Premierenauftakt der letzten Saison von Direktor Meyer, der vom Publikum entsprechend bejubelt wurde.“ OnlineMerker  Ebenfalls im online-Merker kommt Meinhard Rüdenauer zu Wort: „Ein Wunderteam? Nun ja, wohl keines. Doch ein gut gelauntes Show-Team kümmert sich mit Spielfreude und unermüdlichem Elan um „Roxy und ihr Wunderteam“. […] Wo passt sie hin, solch eine Musikrevue aus den 1930er Jahren? Csárdás funktioniert wohl immer, und zum bewusst überdrehten Regie-Ringelspiel von Andreas Gergen vermittelt Dirigent Kai Tietje Paul Abrahams Fülle an funkelnden Rhythmen mit ordentlichem Druck und Schmiss, vielleicht nicht so ganz auf Charme bedacht.“ OnlineMerker Auf der Seite Radio Klassik Stephansdom schreibt Richard Schmitz: „Regisseur Andreas Gergen hat den Abend schwungvoll inszeniert und den Protagonisten genügend Freiraum gelassen. Das wandlungsfähige Bühnenbild von Sam Madwar überrascht mit schlüssigen Bildern. Die Szenen im fahrenden Orientexpress sind sehenswert. Dafür sorgen auch die Videoprojektionen von Andreas Ivancsics. […] Paul Abrahams Musik enthält keinen wirklichen Ohrwurm. Das kann auch der bemühte Kai Tietje am Dirigentenpult nicht ändern. Es wird mit Elan musiziert, getanzt und gesungen. Eine Entdeckung, wie es „Axel an der Himmelstür“ war, ist diese Vaudeville-Operette zwar nicht geworden, doch das fast zur Gänze gefüllte Haus jubelte dem Ensemble und auch dem Regieteam herzlich zu.“ Radio Klassik Stephansdom Im Wiener Life-Magazin.com bemerkt Susanne Dressler: „Die Frage ob man die Handlung versteht oder die Musik mag, oder gar etwas von Fußball versteht, stellt sich im Laufe des Abends immer weniger. Einfach entspannt zurücklehnen, ein bisschen mit den Zehen wippen und die rasante Abfolge an Szenenwechsel – Chapeau ans Bühnenbild von Sam Madwar und an die Choreografie von Francesc Abós –, die originellen, bunten und schrillen Kostüme und die wilde Abfolge an Tanz- und Gesangsnummern genießen. Regisseur Andreas Gergen hat ganze Arbeit geleistet, das Ensemble arbeitet Hand in Hand, ganz nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark!“ Life-Magazin Andrea Martin kommt auf kulturaspekte.de nach einer sehr ausführlichen, mit Einhzelkritiken der Mitwirkenden angereicherten Kritik zu dem Fazit: „Langweile kam bei 2 Stunden und 45 Minuten Spielzeit (nein, man kürzte nicht auf 2×45 Minuten ;), sondern hatte jede Menge „Nachspielzeit“ ) in keinster Weise auf. Man tauchte in eine bunte Fussballwelt ein, die mit heißen Jungs und süßen Mädls gespickt war und bekam jede Menge Liebesgeschichten mit den für eine Operette typischen Verwirrungen geboten. Gottseidank kamen alle Pärchen am Ende zusammen und das Publikum musste vor lauter Begeisterung weder eine gelbe noch eine rote Karte ziehen. Somit ist die Operette alles andere als ein Eigentor, sondern viel mehr ein Volltreffer in die Herzen der Besucher, die das Ensemble mit viel Beifall belohnten. kulturaspekte.de